Kinderkrippe Little Butterflies

Unser Angebot

In der zweisprachigen Krippe Little Butterflies (Englisch/Deutsch) werden Kinder ab dem 3. Lebensmonat bis zum Kindergarteneintritt in zwei altersgemischten Gruppen betreut. Die Little Butterflies wird als Langzeitkinderkrippe geführt und verpflichtet sich damit, Kinder aufzunehmen, die mindestens zwei ganze Tage in der Woche die Krippe besuchen. 

Die Kinderkrippe Little Butterflies ist ein Ort, in dem jedes Kind unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität und gesellschaftlicher Stellung einen Platz hat. Wir wollen den Kindern Verhaltenssicherheiten im Umgang mit sich selbst und der Umwelt vermitteln, indem wir sie schützen wo sie schwach sind und ermutigen wo sie stark sind. 

Im täglichen Miteinander können sie verantwortungsvolles Handeln gegenüber sich selbst, ihren Mitmenschen und gegenüber der Natur kennen lernen und erproben. Maria Montessori lehrte die Achtung untereinander, besonders die Achtung, die dem Kind und seiner Entwicklung gebührt. 

Die Aktivitäten wie z.B. alltägliche Arbeiten, Erkundung der Umwelt, Forschen und Experimentieren, sollen Neugier, Spass am Lernen und gemeinsamen Erleben wecken. Jedem Kind wird durch eine Vielzahl von Angeboten, die Möglichkeit gegeben sich neue Fähigkeiten und Wissen anzueignen. Täglich erleben die Kinder auf Spaziergängen, Ausflügen oder auf dem Spielplatz mit allen Sinnen unsere Umwelt.

Die wichtigste Aufgabe der ErzieherInnen besteht in der Gestaltung der vorbereiteten Umgebung für das Kind, in dem es der Materialarbeit der Montessori-Lehre nachgehen kann. Die genaue Beobachtung der Kinder, ihrer Interessen und Lernfortschritte ist Grundlage für die Auswahl der Montessori Materialien. Die ErzieherInnen begleiten die Kinder mit Achtung und Vertrauen in ihre kindlichen Fähigkeiten und sind AnsprechpartnerInnen für die Kinder.

Maria Montessori hat für ihre Pädagogik, bei der das Kind im Mittelpunkt steht, drei entscheidende Stützpfeiler genannt: Die Vorbereitete Umgebung, das darin sich befindende Material und als lebendigen Teil der/die Pädagoge/-in.

 

Eingewöhnung

Eine wesentliche Grundlage für den Aufbau einer tragfähigen Beziehung zwischen dem Kind und den ErzieherInnen, ist eine optimale Eingewöhnungszeit. Der Eingewöhnung des Kindes gebührt daher eine besondere Aufmerksamkeit. Bereits vor der Eingewöhnungszeit beginnen wir durch Austausch und Verständigung mit den Eltern, bestimmte Vorlieben, Abneigungen und Rituale sowie Werte der Familie zu verstehen. Im Sinne unserer sanften Eingewöhnung wird Ihr Kind bei seinem Übergang in die (neue) Lebenswelt “Kita” von einem Elternteil begleitet. Unsere erfahrenen ErzieherInnen werden die Ablösungsprozesse des Kindes von seinen Eltern besonders einfühlsam begleiten und diese bei Schwierigkeiten unterstützen. 

Wie lange braucht ein Kind um sich in der Kita wohl zu fühlen?  Während der Eingewöhnung nehmen sich die ErzieherInnen ausreichend Zeit, um Kontakt zum Kind aufzubauen mit dem Ziel eine vertraute Bezugsperson zu werden. Das Kind besucht die Krippe mit den Eltern drei Tage hintereinander für jeweils eineinhalb Stunden. Am vierten Tag lassen die Eltern das Kind für eine gewisse Zeit allein. Dabei bestimmt das Kind selbst über Nähe, Distanz und die Zeit, die es braucht, sich auf die neue Bezugsperson einzulassen. Je nach Verlauf der ersten vier Tage wird die Eingewöhnungszeit nach Absprache individuell weitergeführt und anschliessend beendet. Abschluss der Eingewöhnungsphase ist ein erstes Entwicklungsgespräch, in dem sich Eltern und Erzieher über die bisherigen Erfahrungen austauschen. 

Sie sind der Experte über die Entwicklung Ihres Kindes sowie die Beobachtung und Deutungen aus dem Familienalltag. Wir bringen uns anhand von Bildungsbiographien von unseren systematischen Beobachtungen Ihres Kindes im Kita-Alltag ein. Der Austausch, der sich daraus ergibt, ist wichtiger Bestandteil des Wohlbefindens und der Entwicklung Ihres Kindes. Daher finden regelmässig Entwicklungsgespräche statt. 

 

Altersgemischte Gruppen

Ein Kind, das in der Kindergemeinschaft der Kita sowohl die Rolle des jüngeren wie des älteren Kindes kennen gelernt hat und weiss, dass jedes Kind unabhängig von seinem Alter ein Recht auf Respekt und Unversehrtheit hat, wird diesen Perspektivenwechsel leichter vollziehen können. Aufgrund dieser Erkenntnis haben wir das Konzept der altersgemischten Gruppen übernommen. Die Kinder lernen in heterogenen Gruppen voneinander. Die Unterschiede in Alter, Erwartungen, Begabung geben wichtige Impulse zum Lernen. Die Lernziele werden dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes angepasst und dementsprechend berücksichtigt. Im Vordergrund stehen die Richtziele zur Förderung der Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz.